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Mit einiger
Verspätung kommt diese neue Form des Fahrradsports, ergänzt durch
"Cross Country Rennen" (quer durch unterschiedlichste Geländebedingungen),
nach Europa. In Österreich hat man diese Entwicklung besonders lange
verschlafen. Während in anderen Länder die Fahrradindustrie wieder
boomt, muß Steyr-Daimler-Puch in Graz seine Fahrradproduktion 1987
einstellen.
Mittlerweile erfreut sich jedoch auch hier das Mountainbike
steigender Beliebtheit. Hochtechnisiert sind die Fahrräder heute
mit Scheibenbremsen, Aluminiumrahmen, Federgabeln, Clickpedalen, Kettenschaltungen
und vielen anderen Details ausgestattet. Die Freizeitindustrie kann
von spezieller Fahrradunterwäsche bis zum Helm alles Mögliche an den
Mann und die Frau bringen.
Nicht nur teure Mountainbikes sind nun auf den Straßen zu sehen, sondern
auch Hochrad - Nachbauten, spezielle Anhängerkonstruktionen für den
Transport von Kindern, sowie phantasievolle Eigenkonstruktionen. Das
Fahrrad ist wieder zurück auf den Straßen: Radwege
mit entsprechender touristischer Infrastruktur entlang der Donau werden
vielfach genützt und die Alpen erweisen sich als Paradies für MountainbikefahrerInnen
aus aller Welt. Kaum ein Gebirge ist besser mit Forst- und Wanderwegen,
Almpfaden und verfallenen, alten Militärstraßen durchzogen und somit
ideal für mehrtägige Touren.
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